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Wieder mal Zeit für einen Post
Auch wenn das Zeug nicht von besonders vielen Menschen gelesen wird – aber vielleicht ist gerade das beruhigend. Ein Tagebuch in digitaler Form. Es reizt mich mehr als auf Papier zuschreiben, auch wenn dies sicherer wäre. Diese Einträge werden für immer im Netz stehen, Sie können von jedem Menschen eingelesen oder verwendet werden. Mit jedem Eintrag im Netz hinterlasse ich eine Spur, hinterlasse ich digitale Fußabrücke die letztendlich gegen mich verwendet werden können. Jeder besserer IT Spezialist kann eine Verbindung zwischen dieser Website, meiner E-Mail Adresse und meiner wahren Identität aufdecken. Das ist… NICHT beruhigend. Ich weiß nicht, ob ich in Zukunft weiter bloggen möchte… Ob ich meine Gedanken jedem in dieser Welt zur Schau geben möchte. Auf der anderen Seite habe ich auch keine Lust in ein richtiges Tagebuch zu schreiben. Weil dann niemand außer mir meine Worte liest, es macht die ganze Sache ein wenig sinnlos… Ich möchte dass meine Wörter gelesen werden, Ich möchte Gedankengänge teilen. Und was bleibt mir wenn nicht die digitale Welt, wenn es um Inhalte geht die ich mit meinem echten Umfeld nicht teilen kann?

 

Zur Gefühlslage: ich bin kreuzunglücklich. Ich fühle mich fett, aufgebläht und dem Essen hilflos ausgeliefert. Fast fühle ich mich verfolgt. Ich möchte essen, den ganzen Tag um die Leere in mir zu füllen. Ich möchte essen um zu schmecken, weil mir gerade nichts anderes in meinem Leben schmeckt, Ich möchte essen um nicht denken zu müssen, Ich möchte essen, bis es mir aus den Ohren wieder herauskommt und ich den Lärm um mich rum nicht mehr hören muss, Ich möchte essen und meinem Magen mit heißer Suppe füllen um die Kälte nicht zu spüren, die sich in den Nächten breitmacht. Ich möchte essen, um beschäftigt zu sein um mich nicht mit schwerwiegenden Problemen auseinander zusetzen. Ich möchte essen, mich hinter einem Berg von Lebensmitteln verstecken und nie wieder hervor kommen.. Ein bisschen übertrieben vielleicht, aber es fällt mir gerade sehr schwer NICHT an essen zu denken. Die Waage, auf die ich mich an verkaterten Sonntagmorgen schleiche, zeigt zu viel an. Ich schäme mich. Ich schäme mich für meine Maßlosigkeit, Ich schäme mich für meinen gesunden aussehenden Körper. Ich schäme mich in Grund und Boden wenn jemand mir ein Kompliment macht. Ich schlucke und wende mit Tränen in den Augen den Blick ab. Ich will NICHT gesund aussehen, weil ich es nicht bin. Mein Selbstbewusstsein ist am Boden, ich kann meinem Partner nicht in die Augen sehen, wenn wir zusammen im Bett liegen und ich mir den dritten Teller fülle. Ich halte mir die Ohren zu, kneife die Augen zu, tue so als würde ich schlafen, wenn ich nach dem Erbrechen zurück ins Bett krieche. Dieses Verhalten ist das letzte! Ich will so nicht mehr sein und ich werde so nicht mehr sein!
Ich bestimme selber wer ich bin. Und es wird einfach sein, ich war schon einmal dort. Nur ein paar Schritte zurück, ein paar Kilos weniger – für ein glücklicheres und bestimmteres leben. Ein Leben indem mich das Essen weder lockt noch zu Boden ringt. Ein Leben indem Essen keine Notwendigkeit ist. Ich wünsche mich zurück .. Zurück ins Hungerland, nur für eine kleine Rast. Ich hoffe mir wird Asyl gegeben, denn dort kann mir keiner etwas tun.

8.5.15 13:02
 
Letzte Einträge: Zerstörung ist gut, denn Zerstörung bringt Wandel, Mein Herz , Live Love


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