Startseite
  Über...
  Archiv
  ..Food..
  About me
  Ein paar Zeilen ..
  Lovely Childhood
  Essstörungen.. ein paar Gedankengänge
  Essstörungen.. Close up
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Letztes Feedback
   13.09.15 21:33
   
Nr. BG: Jobcent
   13.09.15 21:35
   
Nr. BG: Jobcent
   18.11.15 05:25
   
   10.01.16 06:08
   



http://myblog.de/dream.like.a.child

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Mein Herz

Mein Herz ist es wert, geachtet zu werden.

Mein Herz ist das Kostbarste, was ich besitze. 

Mein Herz wirkt manchmal zerbrechlich und zart und ist dennoch sehr stark.

Es schlägt mein ganzes Mensch-Sein, 

jede Minute, Stunde, tagein, tagaus.

Mein Herz ruht nie,

gleich ob ich es (be ) achte oder nicht. 

Mein Herz ist geduldig,

versorgt mich mit Leben.

Mit Liebe, mit Sauerstoff.

Es ist ein liebendes, warmes Herz.

Seine Schläge sind frei von Brutalität.

Seine Schläge sind Symbole der Liebe.

Mein herz schlägt gerne,

meint es stets gut.

Mit mir.

Und auch mit dir.

Mein Herz ist mein Freund,

mein engster Begleiter.

Immer da.

Mein Herz möchte schlagen.

Es möchte leben,

möchte seine Dienste tun,

es möchte Gutes tun,

Mein Herz möchte, dass ich lebe. 

Zeigt mir jeden Augenblick, dass ich es wert bin, gut behandelt zu werden.

Dass ich Liebe und Leben verdiene.

Mein Herz  erlebt viel Grausamkeit - war stets bereit mir zu verzeihen.

ich selbst fühe ihm einen Teil des Leides zu

- es ließ mich trotzdem nie im Stich.

Mein Herz ist geduldig

schlägt Schlag für Schlag,

ohne Dank von mir dafür zu erhalten.

Mein Herz leistet soviel und fordert nichts,

wünscht sich nur, dass ich es ebenso respektvoll behandle, wie es mich.

Es wünscht sich wie ein Freund behandelt zu werden.

Das ist das Mindeste, was es für seine treuen Dienste als herzlicher Begleiter verdient hat.

Mara Schwarz

19.7.15 09:53


Werbung


Die Tragik der Unsicherheit

Es gibt manche Tage – Es gibt viele Tage, an denen ich mich einfach in den Zug zu meiner alten Wohnung setzen will. Ich möchte vergessen, dass die Zeiten sich geändert haben und zurück in glücklichere Episoden. Wobei Glück eine Frage der Betrachtung ist. Aber wenigstens hatte ich Konstanz, ich hatte eine Adresse, ich hatte eine Klingel an der man klingeln konnte, um zu mir zu kommen. Jetzt fällt es mir und den anderen schwer mich zu erreichen. Ich stehe vor meiner eigenen Tür und das Namensschild wurde abgerissen. Wer hier jetzt wohl wohnt? Oder steht die Wohnung leer?

Manchmal stelle ich mir vor, wie es wäre die Tür wieder zu öffnen. Ich erinnere mich daran, wie es war hochgradig untergewichtig zu sein. Mit dem Geschmack von Blut im Mund und dem grenzenlosen High in meinem Kopf. Ich erinnere mich daran wie es war, vom Bad ins Bett zu kriechen. Lügen, Intrigen, Schmerz und Rauch. Ich sehe in den Spiegel – ein weiblicher, weicher Körper. Ich bin immer noch unzufrieden. Aber ich möchte nicht zurück.

Die schwere Zeit reckt und streckt sich und wird zu einem schweren Jahr. Viel einzustecken und viel zu lernen. Ich lerne, dass es in Ordnung ist nicht perfekt zu sein. Ich lerne, dass kleine Schritte auch zum Ziel führen können. Das gute Freunde Nahrung für die Seele sind. Ich habe gelernt, dass ich Grenzen habe, die mit Vorsicht zu genießen sind. Ich lerne zu lieben – facettenreich, aufbrausend aber schlussendlich Bedingungslos. Ich bin dabei zu lernen, dass ich geliebt werde.


8.7.15 11:39


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung